Zum Inhalt

Tervona

Programme

Die Camp-Wochen sind nicht beliebig, sondern folgen einem klaren thematischen Zuschnitt. So können Kinder je nach Interesse spielerisch lernen, bauen, gestalten und im Team arbeiten. Die fachlichen Inhalte der Camp-Wochen stehen bewusst hier, damit die Home stärker unsere Teamidee und Camp-Logik erklärt. Hier erklären wir die Programmlogik ausführlicher: wie wir Themen wählen, Gruppen strukturieren und aus Spielinteresse konkrete Lern- und Kreativmomente entwickeln.

Camp-Formate

Programme mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Minecraft & Weltenbau

Gemeinsam bauen, planen, Ressourcen organisieren und im Team gestalten.

Game Design Basics

Ideen entwickeln, Level planen und einfache Spielmechaniken verstehen.

Teamplay & Turniere

Kooperative und kompetitive Formate mit Fokus auf Fairplay und Kommunikation.

Kreativwoche

Figuren, Geschichten, Karten und kleine Prototypen entwerfen.

Kinder entwickeln gemeinsam Spielideen und Zeichnungen in einem Camp-Workshop

Workshop

Programme sollen nicht nur beschäftigen, sondern Kinder selbst aktiv werden lassen.

Deshalb kombinieren wir Spielzeit mit Designaufgaben, Papierprototypen, Figurenideen und Präsentationen.

Altersgruppen

Inhalte werden nach Reife und Erfahrung gestaffelt.

Jüngere Kinder brauchen mehr sichtbare Übergänge und kürzere Fokusphasen. Ältere Gruppen können komplexere Projekte, Rollen und Präsentationen übernehmen.

Jüngere GruppeMittlere GruppeTeensGemischte Projekte

Camp-Woche

Die Woche baut aufeinander auf, statt jeden Tag neu anzufangen.

  1. Tag 1: Kennenlernen

    Teams, Regeln und erstes Mini-Projekt.

  2. Tag 2: Vertiefen

    Werkzeuge, Rollen und erste gemeinsame Challenge.

  3. Tag 3: Entwickeln

    Ideen werden größer, Teams übernehmen mehr Verantwortung.

  4. Tag 4: Testen

    Projekte werden gespielt, erklärt und verbessert.

  5. Tag 5: Zeigen

    Abschlussrunde, Präsentation und gemeinsamer Rückblick.

Camp-Gruppe mit Betreuer an einem Holztisch im Freien

Gemeinsame Momente

Teamgefühl entsteht auch außerhalb des Workshop-Raums.

Gespräche, Strategieaufgaben und Reflexionen am See oder im Freien geben der Camp-Woche Ruhe und schaffen echte Gruppenmomente.

Kinder sollen am Ende nicht nur sagen „wir haben gespielt“, sondern auch „wir haben etwas gemacht“.

Camp anfragen

Wie Programme entstehen

Ein Camp-Programm beginnt bei einer Frage: Was sollen Kinder am Ende selbst ausprobiert, erklärt oder gestaltet haben?

Wir wählen Themen nicht danach aus, ob sie gerade laut oder populär sind, sondern danach, ob sie sich in eine gute Gruppenaktivität übersetzen lassen. Ein Format muss Raum für Zusammenarbeit, eigene Entscheidungen und sichtbare Ergebnisse bieten. Erst wenn diese drei Punkte funktionieren, wird daraus eine Camp-Einheit mit passendem Material, Zeitrahmen und Betreuungsaufwand.

eigene Entscheidungensichtbares Ergebnisgemeinsames Arbeitenpassender Zeitrahmen
Kinder und Betreuer arbeiten gemeinsam an einem großen Tisch in einem Game-Camp

Arbeiten in kleinen Gruppen

Kinder sollen nicht nur zuhören, sondern miteinander planen und ausprobieren.

In unseren Programmen wechseln kurze Erklärungen mit praktischen Phasen. Kinder teilen Aufgaben, vergleichen Ideen und zeigen einander, was funktioniert hat. Betreuer greifen dort ein, wo Orientierung, Fairness oder ein neuer Impuls nötig sind. Dadurch bleibt die Gruppe aktiv, ohne dass jedes Ergebnis von Erwachsenen vorgegeben wird.

Lernen ohne Schulgefühl

Welche Fähigkeiten in den Programmen nebenbei trainiert werden.

Planen

Kinder lernen, eine Idee in kleinere Schritte zu zerlegen und Aufgaben sinnvoll zu verteilen.

Erklären

Wer eine Spielidee oder ein Level präsentiert, muss verständlich machen, warum bestimmte Entscheidungen getroffen wurden.

Überarbeiten

Nicht jede erste Idee funktioniert. Wir normalisieren Testen, Feedback und Verbessern als Teil des kreativen Prozesses.

Zusammenarbeiten

Gruppen müssen Rollen aushandeln, zuhören und mit unterschiedlichen Arbeitsstilen umgehen.

Vom Entwurf zur Camp-Einheit

Jede Programmlinie wird in mehreren Schritten vorbereitet und verbessert.

  1. Ziel setzen

    Wir definieren, welches Erlebnis oder welche Fähigkeit im Mittelpunkt der Einheit stehen soll.

  2. Aktivität bauen

    Daraus entsteht eine konkrete Aufgabe mit Material, Rollen und verständlichem Ergebnis.

  3. Betreuung planen

    Wir klären, wo Kinder selbstständig arbeiten können und wo aktive Anleitung nötig ist.

  4. Im Camp beobachten

    Wir achten darauf, welche Teile motivieren, überfordern oder unerwartet lange dauern.

  5. Für die nächste Woche verbessern

    Erfahrungen werden in Aufgaben, Zeitplanung und Erklärungen eingearbeitet.